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Dieses Thema hat 15 Antworten
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 Sonstiges
Seiten 1 | 2
Kaus Offline



Beiträge: 6
Punkte: 18

18.02.2017 14:28
Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Auch so ein Treffen auf Kosten der Steuerzahler das eigentlich keiner auf dieser Welt braucht.
Immer wieder Illustre Eröffnungsgäste. Das erste Mal in der Geschichte dieser Konferenz trat 2014 dort ein deutscher Bundespräsident auf. Wer seine Rede verfolgten konnte: Er vergisst inzwischen seine Herkunft als Pfarrer. Predigt dort von der Kanzel für mehr deutsche Truppen im Ausland und für Kriegseinsätze.
Selbst dieses Weichei Frau Verteidigungsministerin war dort uns durfte Reden schwingen und blies ins gleiche Horn wie ihr Präsident.
Hatten wohl alle Redner den gleichen Textschreiber.
Auch Klitschko wurde dort erwartet. Was hatte wohl dieser Clown dort zu suchen. Nach meiner Ansicht wird er schon als künftiger Präsident der Ukraine hofiert. Damit der dort die "Massen" auf Westkurs hält.

Förster Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

18.02.2017 14:33
#2 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Auch einem Pfarrer sollte die geistige Wendung zugestanden werden.

Funkerpaul Offline



Beiträge: 18
Punkte: 46

18.02.2017 14:36
#3 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Selbst mein Freund Peter Thalacker aus Strausberg schrieb in der MOZ:

Ein evangelischer Pfarrer und Bundespräsident als Kaiser von Europa, es fehlt ihm nur noch der berühmte Bart und die Pickelhaube !
Bundespräsident Joachim Gauck mit der verschlüsselten Botschaft: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen !
Klar, dass das auch der Nato und den USA passt.
Eigentliuch ist nur das deutsche Volk dagegen, welches in diesem Jahr dem 100. Jahrestag des Beginn des 1. Weltkrieges gedenkt.

Lachner Offline



Beiträge: 10
Punkte: 14

18.02.2017 14:38
#4 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, die vom 6. bis 8. Februar 2015 zusammentratt, rechnet damit, dass die Veranstaltung bei der Suche nach Lösungen für den Ukraine-Konflikt helfen wird.

Bei der Sicherheitskonferenz werden etwa 400 internationale Gäste, darunter 20 Staats- und Regierungschefs und rund 60 Außen- und Verteidigungsminister beraten. An der Konferenz nehmen Parlamentsdelegationen, darunter auch aus Moskau und Washington, sowie die Top-Vertreter der Nato, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch wie auch von Greenpeace teil.

Hohe Sicherheitsstufe in München.

Gast
Beiträge:

18.02.2017 14:41
#5 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

In München wurde wie nie zuvor deutlich, dass die USA im Konflikt um die Aggression Russlands in der Ostukraine nicht mehr bereit sind, den Diplomatiekurs der von Paris und Berlin angeführten EU weiter mitzumachen.
Wie lange die USA sich das Ringen um ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine noch ansehen, ist ungewiss.

Was die USA wirklich von der deutschen Linie der Diplomatie halten, wurde in München hinter gut gedämmten Türen gesagt. "Bild.de" berichtet detailliert über ein vertrauliches Briefing für die angereisten US-Politiker, das Einblicke in die US-Sicht gibt. So wird die Top-Diplomatin Viktoria Nuland zitiert, wie sie über die Zurückhaltung der Europäer bei Sanktionen gegen Putin herzog. "Sie fürchten sich vor Schäden für ihre Wirtschaft, Gegensanktionen der Russen", ätzte Nuland.
Das Briefing war eine Art Vorbereitung für die Senatoren, wie sie die Europäer auf der Konferenz zu einer schärferen Gangart drängen sollen.

Die Pläne für Waffenlieferungen sind offenbar konkreter als bisher bekannt. So berichtete der US-Viersternegeneral Philip Breedlove in der gleichen Runde, möglich sei die Lieferung von Systemen zur Erkennung und Abwehr von Artillerie-Feuer an die Ukrainer. Zudem bräuchten sie Technik für sichere Kommunikation zwischen den Truppenteilen. Zu einem möglichen Paket gehören laut dem General, der auch Nato-Oberbefehlshaber ist, auch unbemannte Drohnen, um die pro-russischen Separatisten aufklären zu können.

So gesehen zeigen diese Begebenheiten aus München das die USA ihren Weg gehen. Egal wie Merkel oder EU darüber denken.
US Wirtschaft liegt am Boden. Dann muss der Staatsumsatz wieder einmal mit Waffen und Krieg verdient werden.

Meininger


Sorbe Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

18.02.2017 14:43
#6 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Egal. Nach alter Cowboymanier " Wer zuerst schiesst hat gewonnen".
Nur das der Russe wenigstens noch einige Minütchen Zeit hat um selbst den Knopf zu drücken.....

Wenn sich dann die Raketen am Zenit aneinander vorbei fliegen und festgestellt wird "der Poroschenko hat uns verarscht" ist es leider zu spät zum Retouren.
Denn diesen Selbstzerstörungsknopf dieser Raketen aus dem Bond-Filmen haben beide Seiten wohl nicht.

Sargus Offline



Beiträge: 7
Punkte: 11

18.02.2017 14:46
#7 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Im Jahre 2015:
Poroschenko in München:

Zitat
“Ich habe Ihnen Pässe und Militärdokumente mitgebracht, die russischen Soldaten und Offizieren gehören, die in unser Land gekommen sind. Dies sind die besten Beweise für die Präsenz russischer Truppen auf ukrainischem Territorium.“



Eigentlich weiß doch jeder Depp, das Soldaten ihre Personaldok zum Wehrdienst abgeben und Wehrausweis erhalten. So auch in Russland.
Und zu Sonderoperationen wie in der Ukraine gehts ohne identifizierende Dokumente.

Russland kontert nun:

Zitat
“Wir haben die ukrainische Regierung gebeten, uns Kopien von den vorgezeigten Ausweis-Dokumenten auf denen die Nachnamen zu ersehen sind, zukommen zu lassen, denn die am Samstag gezeigten Dokumente können einfach gekauft oder gefälscht sein. Bis jetzt war die ukrainische Regierung nicht in der Lage oder bereit uns entsprechende Kopien auszuhändigen.“



Ergo hatte der Poro real nur "Spielgeld" in der Hand.

Aber das dumme Volk am TV glaubt nun der Präsentation und stimmt für Waffenlieferungen (?)

Lutz Offline




Beiträge: 21
Punkte: 41

18.02.2017 14:49
#8 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

So sah der Auftritt von Lawrow aus.

https://www.jungewelt.de/2015/02-11/040.php

Auch nicht viel besser.

didi Offline



Beiträge: 16
Punkte: 32

18.02.2017 14:51
#9 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Russland unterstützt eine Bodenoperation in Syrien nicht, weil die Teilnahme eines ausländischen Truppenkontingents einen langwierigen Krieg verursachen kann, wie der russische Premier Dmitri Medwedew in einem Interview für den TV-Sender Euronews sagte.

„Ich habe diese Frage bereits vor kurzem beantwortet und möchte es erneut wiederholen. Niemand ist an einem neuen Krieg interessiert. Eine Bodenoperation bedeutet einen völligen, langwierigen Krieg“, so Medwedew.

Laut dem Premier unterstützt Moskau nicht Präsident Baschar al- Assad persönlich, sondern „freundschaftliche Beziehungen zum syrischen Staat“.

„Wir gehen einfach davon aus, dass es momentan in Syrien keine einzige legitime Macht außer Assad gibt“, so Medwedew.

„Sollte Assad aus dem politischen Prozess in Syrien ausgeschlossen werden, so wird das Land in Chaos versinken, nach dem libyschen Szenario.“

Diese Linie verfolgte Russland von Anbeginn des Einsatzes und Putin hatte dies auch so zum Ausdruck gebracht. Westmedien und Westpolitiker sollten einfach rechtzeitig die Lauscher aufstellen.

Bleibtreu Offline



Beiträge: 17
Punkte: 17

18.02.2017 14:56
#10 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Nun hat die Tagung 2017 begonnen.
Von der Leyen stellte sich befehlsmäßig an die Seite der USA und begrüsste deren Begehren nach Erhöhung der Militärausgaben. Verteidigungsausgaben möchte ich diese Miottel nicht nennen- denn sie dienen nachweislich zur Kriegführung in allen Teilen der Welt.
Der neue US-Außenminister ist gekommen, genau so der US-Vizepräsident.
Die Truppe der NATO-Vasallen muß erst auf Trump-Linie gekämmt werden.

Wilhelm ( Gast )
Beiträge:

18.02.2017 15:02
#11 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Wir (Westeuropa) sind die Sieger des kalten Krieges... wir diktieren mit Sanktionen und Ölpreis was die Russen zu tun und lassen haben.... und führen uns auch dementsprechend auf.

Klar möchten wir dort einen lupenreinen Demokraten haben der sich wieder lupenrein manipulieren lässt und uns seine Ölfelder überlässt wie unter Jelzin. Dass den maffiösen Strukturen in Russland nicht mit einer derartigen Demokratie beizukommen ist sollte jedem klar sein. So leid es mir tut, aber ich habe in Putin weit weit mehr Vertrauen als in unsere gekauften Politiker die hierzulande die eigenen Firmen ausspionieren lassen damit die Amis wieder den Anschluss an unsere Klasse finden können. Denn seid das ehemals erfolgreiche Modell der EU entstanden ist, ist es für mich erklärtes Ziel der Amerikaner diese wieder zu zerschlagen und daran ändert auch ein Trump nichts.

Tatsache ist. Wir haben unser Wort bezüglich Nato-Osterweiterung gebrochen. Wenn man ein wenig in die Vergangenheit zurück blättert erkennt man welchen Lügen wir aufgesessen sind. Der Irak-Krieg wahr die größte davon, bis heute nicht aufgearbeitet, noch wurden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Daraus ist meines Erachtens der IS erst so stark geworden.
Alle diese Dinge hatte uns Putin auf seiner Ansprache im Deutschen Bundestag 2001 vorher gesagt (einfach mal rein hören). Doch dafür wurde er von den Verantwortlichen nur hämisch kommentiert. Dass wir uns damals aus dem Irak-Krieg heraus gehalten haben lag an dessen Empfehlungen (unter Kanzler Schröder) und das war gut. Denn bis dato hatten wir hierzulande keinen Terror zu befürchten, was sich jetzt drastisch geändert hat seit Merkel und Co den Amis in den A... kriecht.

max Offline




Beiträge: 77
Punkte: 101

18.02.2017 15:13
#12 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Mit der Münchner Unsicherheits-Konferenz haben die europäischen Eliten mal wieder die Marschrichtung vorgegeben, aufgrund der bedrohlichen Lage, an der, wie immer nur die anderen dran Schuld sind, gibt es natürlich keine andere Möglichkeit als mehr Militär, schließlich weiß doch jeder, dass man Gewalt immer am besten mehr Gewalt entgegsetzt. Und da unsere geliebten Eliten so lösungsorientiert denken haben sie auch direkt einen Weg gefunden, wie man den ollen Trump doch noch für sich nutzen kann, denn wir sind es ja die vor geraumer Zeit der zwei Prozentregelung zugestimmt haben und diese nun einhalten müssten. Tja wenn man schon keine Umweltabkommen einhält, dann doch zumindest Militär, denn mit Gewalt, wie jeder weiß, lassen sich ja alle Probleme lösen - Hurra.

Jupp Offline




Beiträge: 13
Punkte: 13

18.02.2017 15:19
#13 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Wie denkt nun aber ein Großteil unseres westdeutschen Volkes, dass dutzende Jahre Antikommunistischer Propaganda hiesiger Medien ausgesetzt war.
Wohl so:
Nur gut, dass wir die Nato haben, sonst stände Putin heute an der polnischen Grenze. Wie hat er doch seinerzeit geäussert?: Für die Ukraine brauche er nur ein paar Tage. Putin ist ein brutaler und gnadenloser Kriegsverbrecher- wenn er könnte, würde er Europa genauso ausplündern, wie es nach dem Krieg die Sowjetunion getan hat.

Damit ist die Sicherheitskonferenz ein Muss....

karl-heinz müller Offline



Beiträge: 5
Punkte: 5

18.02.2017 15:26
#14 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Zitat aus Putins Rede von 2007:
Vertrag über die konventionellen Streitkräfte in Europa
Weil ich gerade hier in Deutschland bin, kann ich nicht umhin, an den kritischen Zustand des Vertrages über die konventionellen Streitkräfte in Europa zu erinnern.
Der adaptierte Vertrag über die konventionellen Streitkräfte in Europa wurde 1999 unterzeichnet. Er berücksichtigte die neue geopolitische Realität – die Liquidierung des Warschauer Paktes. Seither sind sieben Jahre vergangen, und nur vier Staaten haben dieses Dokument ratifiziert, darunter die Russische Föderation.
Die NATO-Länder haben offen erklärt, dass sie den Vertrag, einschließlich der Festlegungen über Begrenzungen bei der Stationierung einer bestimmten Stärke von Streitkräften an den Flanken, so lange nicht ratifizieren werden, bis Russland seine Basen in Moldawien und Georgien schließt. Aus Georgien ziehen unsere Truppen ab, sogar im Eiltempo. Diese Probleme haben wir mit unseren georgischen Kollegen geklärt, wie allen bekannt sein dürfte. In Moldawien verbleibt eine Gruppierung von anderthalb Tausend Wehrpflichtigen, die friedensfördernde Aufgaben erfüllen und Munitionslager bewachen, die noch aus Zeiten der UdSSR übrig geblieben sind. Wir sind ständig im Gespräch mit Herrn Solana über diese Probleme und er kennt unsere Position. Wir sind bereit, auch weiterhin in dieser Richtung zu arbeiten.
Die NATO-Erweiterung ist ein "provozierender Faktor"
Aber was geschieht zur selben Zeit? In Bulgarien und Rumänien entstehen so genannte leichte amerikanische Vorposten-Basen mit jeweils 5000 Mann. Das bedeutet, dass die NATO ihre Stoßkräfte immer dichter an unsere Staatsgrenze

Carlos Contreras Offline



Beiträge: 9
Punkte: 9

19.02.2017 14:48
#15 RE: Münchner Sicherheitskonferenz antworten

Ja- so sind eben die unterschiedlichen Standpunkte in Bezug auf das Verhältnis der NATO und Russland.
Und besonders bei den NATO-feindlichen Mitbürgern beginnt dann das große aufjaulen.
Aber ein Aspekt is ja wohl auch historisch unumstößlich. Den kalten Krieg vor 1990 hat die NATO gewonnen mitsamt der westlichen Werte. Warum sollen sie sich dann verstecken ?
Der Warschauer Vertrag hat nicht vermocht seine Staaten zu schützen. Zu sehr war die sowjetische Vorherrschaft die die WVO bereits vor der Wende 1990 zerfallen lies.
Immer mehr Ostblockstaaten scherrten doch aus der sowjetischen Bevormundung mehr und mehr aus.

Warum wohl wollte das Baltikum so schnell unter den Schutz der NATO ? Mit welcher Begründung hätte die NATO die Aufnahmeanträge der baltischen Ex-Sowjetrepubliken ablehnen? Diese NATO hat nicht von sich aus EX-sozialistische Länder okkupiert.
Sicher wird auch die NATO durch die US-Vorherrschaft missbraucht. Siehe den Krieg zur Zerschlagung des EX-Jugoslawien.

Darum sollte die europ. NATO-Partner die neue Sichtweise des Präsidenten Trump als neue Chance begreifen. Nämlich, die NATO europäischer Auszurichten, ohne doe Mitwrkung und den Schútz der USA zu verlieren. Dazu zählt auch, die Militärausgaben anzupassen.
Wie sehen doch war zu viel sparen auch der Bundeswehr gemacht hat.

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