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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 90 mal aufgerufen
 SK Russland
Seiten 1 | 2
Ostwind Offline




Beiträge: 34
Punkte: 50

05.03.2017 21:51
Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Die meisten Staaten der Erde sind nicht in der Lage zum Widerstand von anfliegenden
50x F-22 Kampfflugzeuge, 20-30 x F-16 Kampfflugzeuge und 60 x B-1B Bomber der USA.
Selbst Länder mit relativ mächtige Armeen, wie Russland und China, sind derzeit nicht kampfbereit, um eine solche Streitmacht abzuwehren.
Die Spezifität der Planung solcher Operationen liegt in Maßnahmen um das Risiko von Datenlecks minimieren.
Den Ansatz: der Angriff kann aus mehreren Richtungen gleichzeitig kommen.
Die politischen Aspekte der nuklearen Vergeltung müssen nicht berücksichtigt werden. Ebenso wenig wie die Möglichkeit der Neutralisierung des nuklearen Potentials der russischen Marschflugkörper, Atombomben und Hyperschall Waffen wie AHW.
Wie wir in Übungen gesehen haben, ein Flieger aus den USA nach Moskau, kann um über 7.000 km fliegen.
Bomber B-1B und B-2 kann solche Strecke ohne Tankstopp in weniger als 10 Stunden überwinden. Zum Beispiel, während einer Übung machten sie den 10-Stunden-Flug (9.000 Meilen) und schlugen einen simulierten Feind.
Ein Jäger F-22 kann bei vollen Tanks Strecken von etwa 3000 km fliegen.
Oder bei die Annäherung an das Ziel ein weiteres Mal luftbetankt werden.
Allerdings können die Flieger "Umwege" nehmen über Partner der USA.
Wie dem UK, wie es während der "Operation El Dorado Canyon" war oder aus einem anderen europäischen Land starten. Dadurch wird die Entfernung des Flugs von Kampfflugzeugen zweimal reduziert.
Bomber können zum Nordpol (B-2 ab 2012 nur für solche Flüge zertifiziert) und F-22 Kampfflugzeuge sowie F-16 fliegen über dem Territorium der baltischen Staaten unter Umgehung Schwedens nach Russland.
Auf diesem Weg, der unter der Aufsicht von vielen Radarstationen ist, ist die F-22 wahrscheinlich zu sehr niedrigen Höhen verdonnert.
Ein Flug Großbritannien - Russland ist für Überschall Kampfflugzeuge in etwa 2 Stunden zu schaffen.
Vom Territorium von Polen bis nach Moskau brauchen Kampfflugzeugenur 1 Stunde oder so, aus dem Territorium Georgiens - 1,5 Stunden Finnland - 1 Stunde.
Ab der Überwindung der Staatsgrenze der Russischen Föderation bis Moskau braucht der Flug eines F-22 nur noch eine halbe Stunde.
Wie effektiv könnte dabei die russische Flugabwehr arbeiten?
Das mächtigste Radarsystem der Flugkörperwarnsensoren wird die F-22 nicht bemerken, weil sie für den Nachweis von Angriff mit ballistischen Raketen bestimmt sind.
Bleiben vom Radar der Luftverteidigung zum Beispiel nur 55ZH6-1 "Sky-VE". Aber die stehen zur Verteidigung von Moskau . Dieses Radar kann Kampfflugzeuge mit einer Nutzfläche von Dispersion (ESR) von 2,5 m zu erkennen: auf einer Höhe von 3000 Metern - eine Strecke von 170 km, in einer Höhe von 500 Metern - eine Strecke von 70 km.
Aber die Tatsache ist, dass die EPR, dh "Sichtbarkeit» der F-22 mindestens 2-mal niedriger sein wird durch Stealth.
Somit können diese Kampfflugzeuge nach Moskau fliegen und zurück und für russ. Luftabwehr unsichtbar bleiben.
Der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates sagte, dass eines der Ziele der
F-22 ist - die Zerstörung der russ. Langstrecken-Anti-Raketen-Systeme vorzunehmen. Zur gleichen Zeit, kann nach Meinung der Experten der Firma Lockheed, die F-22 sich den S-300 Systemen in einer Entfernung von 24 km nähern.
Damit dann unverhofft die S-300 Systeme zerstören.
So können F-22 plötzlich in den Luftraum von Moskau und nach einen "Sprung" mit ultra-niedriger Höhe und der "Streuung" von Bomben in Richtung der Radar-und SAM-Positionen agieren.
Nach dem Einsatz dann in einer durchschnittlichen Höhe von 1000-2000 m startende Flugabwehrraketen umgehen.
Raketensysteme S-300PMU2 haben 200 km Kampf-Reichweite, und 40N6 Raketensystem S-400 bis 450 km, aber es ist maximale Reichweite.
Nach US-Militär-Experten, wird die Bekämpfung der genutzten High-Tech-Flugzeuge als Luftziele in einer Entfernung von mehr als 70-100 km unwirksam sein.
Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass die F-22 von den russischen Flugabwehr-Systemen erfasst werden, bleibt die "Stealth" Ausstattung ein starkes Argument in Form eines potentiellen vielversprechenden SMACM wie ein Marschflugkörper mit einer Reichweite von 460 km und einem Gewicht von 113 kg.
Die F-22 kann in den internen Schächten 4 SMACM nehmen. Bei Annäherung an das Ziel können SMACM aus der Ferne mit dem Träger Flugzeuge und die Mittel, um die SAM, kommunizieren um so den Weg zum Ziel selbst zu finden.
Solche Waffen sind eine ernsthafte Bedrohung für alle Verteidigungssysteme.
Nach der Unterdrückung der Luftverteidigung und Flugplätze in Vorbereitung einer Bombardierung von Moskau können F-22 die Vorherrschaft in der Luft für maximal 15-20 Minuten halten, bis die Bomber B1B / B2 ausgewählte Ziele zerstören und wieder in Richtung der Grenze abfliegen.
Das ist kein hypothetisches Szenario.

Unter diesen Bedingungen bekommt die NATO Raketenabwehr in der installierten Form eine ganz andere Bedeutung. Nämlich den Schutz der westlichen Fliegerbasierungen für den Fall das Russland die Konzentration von Flugzeugen mitbekommt und sich für einer Erstschlag mit Raketen zur Vernichtung der Flugplätze und Leitstellen entschließt.

ostwind

Oppenheim Offline




Beiträge: 21
Punkte: 68

05.03.2017 21:56
#2 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Wie mehrere deutsche Medien unter Berufung auf die russische Agentur Ria Nowosti berichten, waren 2014 russische Kriegsschiffe für ein Manöver in den Ärmelkanal eingefahren.
Die NATO drehte fast ab.

Robert Offline




Beiträge: 47
Punkte: 79

05.03.2017 21:58
#3 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

So ist die Welt, die Westliche.
Wenn Nato Manöver fast bis vor Kaliningrad laufen ist alles ok.
Aber wenn 3 Schiffe der Nordflotte durch den Ärmekanal fahren = eine ungehörige Provokation.

pinkpanter Offline



Beiträge: 61
Punkte: 85

05.03.2017 21:59
#4 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Die US-Marschflugkörper stellen für Russland die größte militärische Bedrohung dar, denn ein massiver Erstschlag mit diesen Waffen könnte das russische Atomwaffenarsenal weitgehend lahmlegen. Diese Meinung vertrat Pawel Sosinow, Generalkonstrukteur des führenden russischen Luftabwehrherstellers Almaz-Antey.
Ein massiver Einsatz von Marschflugkörpern in der ersten Angriffsetappe könnte den russischen strategischen Atomwaffen einen „kolossalen Schaden“ zufügen, sagte Sosinow am Montag. Dabei berief er sich auf Experten, die die Konflikte im Irak, Libyen und anderen Regionen analysiert haben.
Die USA arbeiten laut Sosinow daran, die Anzahl ihrer Marschflugkörper für den Erstschlag zu steigern sowie deren Reichweite und Treffgenauigkeit zu erhöhen. Schon im Jahr 2015 dürften die USA über 6500 bis 7000 Marschflugkörper, darunter 5000 schiffsgestützt, verfügen, die bis an wichtige Objekte in Russland reichen könnten. So haben die Vereinigten Staaten drei Atom-U-Boote des Typs Ohio, die ursprünglich mit Interkontinentalraketen bestückt waren, bereits mit Marschflugkörpern umgerüstet. „Jedes solches U-Boot kann bis zu 154 einsatzbereite Marschflugkörper tragen. „Das ist ein sehr großes Potenzial für einen massiven Angriff in der ersten Kriegsphase“, sagte Sosinow.
Denn alle Kriege der Neuzeit begannen mit massivem Einsatz von Marschflugkörpern. Die in dieser Masse durch die russ. Luftabwehr nicht neutralisiert werden können.

Jörg Offline



Beiträge: 4
Punkte: 4

05.03.2017 22:01
#5 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Dazu war bereits eine Mitteilung zu lesen:

Zitat
Das System für einen globalen Blitzschlag (Prompt Global Strike), das in den USA entsteht, kann nach den Worten des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow einen „Konflikt mit apokalyptischen Folgen“ provozieren.
„Wenn wir von den bereits existierenden ballistischen Raketen in konventioneller Ausstattung sprechen, dann ist das ein Weg in einen sich ausbreitenden Konflikt mit sehr schweren und im Grunde apokalyptischen Folgen“, sagte Rjabkow in einem Interview für die Tageszeitung Kommersant.
Auch die Entwicklung der so genannten Hyperschallplattformen als neue Klasse von Trägermitteln würde sich stark auf das strategische Kräftegleichgewicht und die Stabilität auswirken, so Rjabkow. Ihm zufolge ist noch nicht bekannt, welche technischen Daten und Einsatzmöglichkeiten diese Systeme haben werden. „Es steht uns noch bevor, einzuschätzen, wie sich die Entstehung solcher Systeme auf unsere Sicherheit auswirken kann.“ Jedenfalls müsste das US-Potenzial für einen globalen Blitzschlag bei den künftigen Diskussionen über Rüstungskontrolle berücksichtigt werden.
Das Prompt-Global Strike-Programm soll dem US-Militär Schnellschläge weltweit binnen einer Stunde möglich machen. Dafür sollen unter anderem nichtnukleare Präzisionswaffen mit großer Reichweite gebaut werden.



Eine sehr gefährliche Situation entsteht. Gefährlicher wie der sogenannte Kalte Krieg vor 1990.

Wagner Offline



Beiträge: 14
Punkte: 22

05.03.2017 22:03
#6 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Auf alle Fälle dreht sich die Spirale täglich schneller. Notwendig sind Gegenaktionen des Volkes im Europa Raum.

Pit Offline




Beiträge: 159
Punkte: 199

05.03.2017 22:05
#7 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

@Pirat schrieb dazu:
Amerika auf dem »Kriegspfad«: Repräsentantenhaus ebnet Krieg mit Russland den Weg
Prof. Michel Chossudovsky

Amerika hat sich auf Krieg ausgerichtet. Das Szenario eines Dritten Weltkriegs wird in den Planungsabteilungen des Pentagons schon seit mehr als zehn Jahren vorangetrieben, aber nun setzt man ein militärisches Vorgehen gegen Russland auf die »operationelle Ebene«. Sowohl der amerikanische Senat, als auch das Repräsentantenhaus haben Gesetze eingebracht, die den rechtlichen Hintergrund für einen Krieg gegen Russland liefern.

Wir haben es nicht mit einem »Kalten Krieg« zu tun. Die gesamte Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges ist zerstört. Die Ost-West-Diplomatie ist praktisch zusammengebrochen, und hinzu kommt noch eine massive Kriegspropaganda. Die Vereinten Nationen ignorieren die umfassenden Kriegsverbrechen, die von dem westlichen Militärbündnis begangen wurden und werden.

Dass dieses umfassende Gesetz (H.Res.758) am 4. Dezember vom amerikanischen Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, bedeutet (eine entsprechende Abstimmung im Senat steht noch aus) praktisch »grünes Licht« für den amerikanischen Präsidenten und Oberkommandierenden der Streitkräfte, ohne weitere Zustimmung des Kongresses in einem Prozess der militärischen Konfrontation mit Russland einzutreten.

Die weltweite Sicherheit steht auf dem Spiel. Diese historische Abstimmung, die möglicherweise das Leben von hunderten Millionen Menschen weltweit beeinflusst, wurde in den Medien praktisch völlig ausgeblendet – und dieser Zustand hält an.

Die Welt steht an einem gefährlichen Scheideweg. Moskau hat auf die Drohgebärden der USA und der NATO reagiert. Seine Grenzen sind bedroht. Am 3. Dezember kündigte das russische Verteidigungsministerium die Einführung einer neuen militärisch-politischen Organisation an, die im Kriegsfall die Regierungsgeschäfte übernehmen würde:

»Russland richtet eine neue nationale Verteidigungsorganisation ein, die in Friedenszeiten die Bedrohungen der nationalen Sicherheit überwachen, im Falle eines Krieges aber die Kontrolle über das gesamte Land übernehmen soll.« (RT, 3. Dezember 2014)


Der zeitliche Ablauf der Kriegsvorbereitungen

Am 1. Mai 2014 wurde das »Gesetz zur Verhinderung einer russischen Aggression« (»Russian Aggression Prevention Act«, RAPA) in den US-Senat eingebracht. Es fordert die Militarisierung Osteuropas und der baltischen Staaten sowie die Stationierung amerikanischer und NATO-Truppen vor der russischen Haustür:

»Das S.2277 – Gesetz zur Verhinderung einer russischen Aggression − weist den Präsidenten an: 1. Planungen für eine Verstärkung der Unterstützung der Streitkräfte Polens, Estlands, Litauens und Letlands und anderer NATO-Mitgliedsstaaten zu beginnen; 2. weist den ständigen Vertreter der USA bei der NATO an, sich für die ständige Stationierung von NATO-Kräften in diesen Ländern einzusetzen; weist den Präsidenten an, dem Kongress einen Plan für die Beschleunigung der Bemühungen der NATO und Europas im Bereich Raketenabwehr vorzulegen.«

Dieser Gesetzesentwurf wurde zunächst dem Auenpolitischen Ausschuss des Senats zur Beratung vorgelegt, aber seine wesentlichen Aspekte werden bereits umgesetzt. Mitte Juli forderte der NATO-Oberbefehlshaber für Europa (SACEUR) General Philip Breedlove in Abstimmung mit dem Pentagon und dem britischen Verteidigungsminister:

»… einen Stützpunkt mit ausreichend Waffen, Munition und anderen Militärgütern auszustatten, damit von dort aus ein schneller Einsatz von tausenden Soldaten gegen Russland möglich ist« (RT, 24. Juli 2014)

Laut Breedlove benötige die NATO »vorgelagerte und vorbereitete Versorgungslager und andere Kapazitäten sowie Bereiche, in denen man sehr schnell nachrückende Einheiten stationieren könnte«:

»Seine Pläne sehen vor, in den Hauptquartieren Lagermöglichkeiten für Waffen, Munition und Nahrungsmittelrationen einzurichten, um auf einen plötzlichen Zustrom von tausenden NATO-Soldaten vorbereitet zu sein«. (Deborah Haynes, »Russia fears prompt NATO to look east for HQ«, in: The Times, 24. Juli 2014, Hervorhebungen vom Verfasser.)

Breedloves »Blitzkriegsszenario«, das sehr leicht zu einer militärischen Eskalation führen könnte, wurde auf dem NATO-Gipfel im September dieses Jahres in Wales verabschiedet. Ein sogenannter NATO-Aktionsplan, der sich gegen die Russische Föderation richtet, wurde dort ebenfalls beschlossen. Der NATO-Gipfel in Wales hatte also »grünes Licht« gegeben.

Schon etwas mehr als einen Monat später wurden in den baltischen Staaten Manöver der USA und der NATO abgehalten. Anfang November fand dann im Baltikum und Osteuropa eine zweite Runde von Militärübungen statt.

Als Teil dieser erweiterten Bestrebungen veranstaltete die NATO dann Anfang November unter Beteiligung von neun Mitgliedsstaaten des atlantischen Bündnisses in Litauen ihr Manöver Eisernes Schwert 2014:

»Dass in Litauen zu einem früheren Zeitpunkt dieses Monats amerikanische Panzer rollten, war ein Zeichen der Stärke an die Adresse Russlands, [um zu zeigen, dass] es in der Region nicht willkommen ist.«

Diese Manöver richteten sich ausdrücklich gegen Russland. Aus Moskauer Sicht liefen sie darauf hinaus, die »Operationsbereitschaft zu erhöhen« sowie den »Transfer militärischer Infrastruktur an die russischen Grenzen« voranzutreiben.

Als Reaktion auf den Einsatz von NATO-Truppen an seiner Grenze hielt die Russische Föderation Anfang November ebenfalls ausgedehnte Militärmanöver in der Barentssee ab.

Mit diesen Übungen wollte Russland »seine gesamte nukleare Triade aus strategischen Bombern Unterseebooten« und die silogestützten ballistischen Interkontinentalraketen vom Typ Topol-M , die von Plesezk im Oblast Archangelsk aus am 1. November abgefeuert wurden, testen.


Der Gesetzesentwurf H.RES. 758

Am 18. November wurde der Gesetzesvorschlag H.RES.758 in das Repräsentantenhaus eingebracht. In seiner wesentlichen Stoßrichtung charakterisiert er Russland als einen »Aggressorstaat«, der in die Ukraine einmarschiert sei, und fordert ein gegen Russland gerichtetes militärisches Vorgehen:

»H.Res.758 – Präsident Barack Obama erklärte bei seinem Amtsantritt 2009 seine Absicht, die Beziehungen zur Russischen Föderation … , ›neuzustarten‹ (im Parlament eingebracht)…

HRES 758 IH

113. Kongress

Zweite Sitzung

H. Res. 758

verurteilt in aller Schärfe das Vorgehen der Russischen Föderation unter Präsident Wladimir Putin, die eine Politik der Aggression gegen benachbarte Länder betreibt, die auf politische und wirtschaftliche Vorherrschaft abzielt.«

In diesem Gesetzentwurf wird Russland nicht nur vorgeworfen, in die Ukraine einmarschiert zu sein, darüber hinaus wird auch Artikel fünf des Washingtoner Vertrages (Bündnisfall), die NATO-Doktrin kollektiver Sicherheit, angeführt, nach der ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat als ein Angriff gegen die Allianz als Ganze betrachtet wird.

Dieses zugrunde liegende Narrativ wird durch eine ganze Reihe weiterer haltloser Beschuldigungen, die sich gegen die Russische Föderation richten, unterstützt. Russland soll in die Ukraine einmarschiert sein. Ohne irgendwelche entsprechenden Beweise vorzulegen, wird behauptet, Russland stecke hinter dem Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines MH17, und man wirft Russland militärische Aggression vor.

In einer ungewollten ironischen Wendung wird der Russischen Föderation auch vorgeworfen, nicht nur gegen die Ukraine, Georgien, Moldawien, sondern auch gegen einige nicht genannte Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Wirtschaftssanktionen verhängt zu haben. Darüber hinaus wird die Russische Föderation beschuldigt, die »Energieversorgung zur politischen und wirtschaftlichen Druckausübung« einzusetzen.

Im Kern würde H.RES.758, sollte dieser Entwurf Gesetzeskraft erlangen, dem Präsidenten der USA faktisch »grünes Licht« für eine Kriegserklärung gegenüber der Russischen Föderation geben, ohne dass der Kongress noch einmal formell zustimmen müsste. In diesem Zusammenhang könnte man von einem »leichten Verstoß gegen die Verfassung« sprechen, denn immerhin heißt es dort in Artikel eins, Abschnitt acht: »Der Kongress hat das Recht… Krieg zu erklären«. H.RES.758 fordert den Präsident auf, in Abstimmung mit dem amerikanischen Kongress:

»eine Überprüfung der Wehrverfassung, Bereitschaft und Kompetenzen der Streitkräfte der USA und der Streitkräfte anderer NATO-Mitgliedsstaaten durchzuführen, um dann entscheiden zu können, ob die Beiträge und das Vorgehen jedes einzelnen [Landes] ausreichen, um den Verpflichtungen der kollektiven Selbstverteidigung nach Artikel fünf des Nordatlantik-Vertrages, nachzukommen, und Maßnahmen zu ergreifen, um alle Defizite zu beseitigen.«

Dieser Abschnitt deutet darauf hin, dass die USA erwägen, die NATO-Doktrin kollektiver Sicherheit nach Artikel fünf dazu einzusetzen, einen Prozess der militärischen Konfrontation mit der Russischen Föderation in Gang zu setzen.

Die Struktur von Militärbündnissen ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung. Artikel fünf (Bündnisfall) ist ein vorteilhafter Mechanismus, der Westeuropa von den USA aufgezwungen wurde. Er zwingt die NATO-Mitgliedsstaaten, von denen die meisten zugleich auch der Europäischen Union angehören, Krieg im Interesse Washingtons zu führen.

Zudem wird über ein Referendum zur Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO nachgedacht. Eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO sowie/oder eine Neubestimmung der Sicherheitsvereinbarungen von Ukraine und NATO könnten als Rechtfertigung eines von der NATO unterstützten Krieges gegen Russland werden.

Gesetz wurde durchgewinkt

Die Geschwindigkeit, mit der dieser Gesetzesvorschlag den gesetzgeberischen Prozess durchlief, ist in der Geschichte des amerikanischen Kongresses ungewöhnlich. H.RES.758 wurde erst am 18. November eingebracht, wurde dann zügig im Außenpolitischen Ausschuss diskutiert und zurück an das Repräsentantenhaus zur Aussprache und Verabschiedung verwiesen.

Am Morgen des 4. Dezember, also nur 16 Tage nachdem der Abgeordnete Kinzinger das Gesetz eingebracht hatte, wurde es mit 411:10 Stimmen, d.h. praktisch einstimmig, verabschiedet.

Amerikanische Kongressmitglieder sind Marionetten. Ihre Stimmen werden von den Lobbygruppen in Washington kontrolliert. Für die Rüstungskonzerne, die Wall Street und die texanischen Erdölkonzerne »ist Krieg gut fürs Geschäft«. In einem Offenen Brief schrieb der frühere Abgeordnete Dennis Kucinich am 2. Dezember:

»Dieser Gesetzentwurf verlangt die Isolierung Russlands … Mit anderen Worten: Wir sollten uns auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten.

Genau dieses Säbelrasseln führt letzten Endes zum Kalten Krieg und dessen Eskalation. Es ist an der Zeit, im Streben nach einer internationalen Ordnung von den USA mehr Diplomatie und keine höheren Militärausgaben zu fordern.«


Stillschweigen in den Medien


Man hätte eigentlich erwartet, eine Entscheidung dieser historischen Tragweite wäre Thema einer breiten Berichterstattung gewesen. Tatsächlich aber herrschte völliges Schweigen. Die nationalen Medien versagten bei der Berichterstattung über die Debatte im Repräsentantenhaus und die Verabschiedung von H Res 758 am 4. Dezember völlig.


Die Mainstream-Medien waren angewiesen worden, nicht über die Entscheidung des Kongresses zu berichten. Niemand wagte es, die dramatischen Folgen dieser Entscheidung und ihre Konsequenzen für die »weltweite Sicherheit« anzusprechen: »Der Dritte Weltkrieg ist nicht titelseitenwürdig.«


Ohne eine Berichterstattung in den Mainstream-Medien über die Kriegsvorbereitungen der USA und der NATO ist sich die breitere Öffentlichkeit der Tragweite der Kongressentscheidung nicht bewusst.


Es ist an der Zeit, die Nachrichtensperre der Mainstream-Medien zu durchbrechen.


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rupert Offline



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05.03.2017 22:08
#8 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

So ein Beitrag kann schon bedenklich stimmen. Besonders wenn einem die Worte von Merkel auf dem CDU Parteitag in Sachen Ukraine/Russland noch in den Ohren liegen.

Berliner Bär Offline




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05.03.2017 22:11
#9 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Moskau bewertet die aktuellen Situationen mit Änderung der Militärdoktrion neu.
Russland hat angesichts der Spannungen mit dem Westen seine Militärdoktrin neugefasst. Damit stuft Russland jetzt den Konflikt in der Ukraine und die Nato-Osterweiterung als Gefahr für die eigene Sicherheit ein.

Und wartet derzeit auf die von Trump versprochenen besseren Beziehungen.

Zuber Offline



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05.03.2017 22:12
#10 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

--eine kritische Situation---hoffen wir alle, dass wieder ,, Vernunft'' in der Weltpolitik einzieht,

rosarot Offline




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05.03.2017 22:15
#11 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

BB-Derzeit wohl nicht. Der Präsi der USA wird gerate von den "Falken" in Schach gehalten um eben dieses nicht zu tun.

Wassermann Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

05.03.2017 22:17
#12 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

." Russlands Verteidigungsministerium hat die Annäherung einer russischen Su-27 mit einem US-Aufklärungsflugzeug über neutralem Ostsee-Gewässer folgenderweise kommentiert: Beim Umfliegen gab es keine außergewöhnliche Situation.

Kurz zuvor hatte Pentagon-Sprecher Marc Wright gesagt, dass ein russisches Jagdflugzeug vom Typ Su-27 letzten Dienstag über der Ostsee gefährlich nah an ein US-Aufklärungsflugzeug herangeflogen sei.

Laut dem russischen Armeesprecher Generalmajor Igor Konaschenkow hatten die diensthabenden Luftabwehrkräfte über der Ostsee ein unbekanntes Flugziel geortet, das sich in Richtung russischer Staatsgrenze bewegte.
Es wurde ein Jagdflugzeug vom Typ Su-27 gestartet, das sich dem unbekannten Luftfahrzeug näherte, es mehrmals umkreiste, als Aufklärungsflugzeug vom Typ RC-135U der US-Luftstreitkräfte identifizierte, dessen Bord-Nummer feststellte und die Führung darüber informierte.
Nach dem Umkreisen durch die russische Su-27 schlug die US-Maschine einen anderen Kurs ein und entfernte sich von der russischen Grenze. „Beim Umfliegen der US-Aufklärungsmaschine gab es keine außergewöhnliche Situationen“, so der russische Armeesprecher."........

Also war der Aufklärer auf Provokationskurs. So wie wir die Anflüge der RC-135 über der Ostsee zur DDR kennen.

Meininger Offline



Beiträge: 20
Punkte: 28

05.03.2017 22:20
#13 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

Die Nato hat dann ein Video veröffentlicht - auf dem zu sehen ist wie ein russischer Kampfjet SU-27 "Flanker" mühelos einen Nato-Spionageflieger P-3 Orion über der Ostsee nahe der russischen Grenze abfängt und zur Umkehr zwingt!
Naja, was für ein Ruhmesblatt. Die lahme Ente Orion könnte auch mit Hubschrauber "abgefangen" werden. Über der Ostsee der DDR waren diese Dinger tägliches Pflichtprogramm.

Pit Offline




Beiträge: 159
Punkte: 199

05.03.2017 22:21
#14 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

@Pirat schrieb:
Na ja - Hubschrauber zum abfangen einer Orion ist wohl etwas platt. Und Orion an der Ostseegrenze waren wohl auch eher selten. Dann schon eher die Atlantics.

Georg Offline




Beiträge: 73
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05.03.2017 22:24
#15 RE: Szenario Angriff USA vs. Russland antworten

sicher. etwa wie eine an26. aber für moderne abfangjäger keine hürde. daher ist der bericht doch etwas zu heroisch.
stationiert im marinefliegergeschwader 3 der bundesmarine am fliegerhorst nordholz. einsatz als seefernaufklärer und vornehmlich u-boote zum ziel. so das die maschinen doch ziemlich häufig auf dem radar waren. denn für den flug in die östliche ostsee ging es an uns (ddr) vorbei.

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