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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Zivilluftfahrt & Raumfahrt
Breitkreuz Offline



Beiträge: 10
Punkte: 18

10.04.2017 07:52
RU-Raumfahrt antworten

Rückkehr von ISS nach 173 Tagen
Für 3 Austronauten/Kosmonauten endet nach 173 Tagen ihr Aufenthalt auf Raumstation ISS.
Ein Amerikaner und 2 Russen sollen heute auf die Erde zurückkehren und in einer Sojus-Kapsel in Kasachstan aufsetzen.

Klaasen Offline



Beiträge: 46
Punkte: 74

14.04.2017 16:47
#2 RE: Raumfahrt antworten

Russland will in vier Jahren Tourismus-Flüge mit modernisierten Sojus-Raketen um den Mond anbieten. Nach Angaben des Raketenbauers Energija haben sich bereits vier Weltraumtouristen gefunden, die für die Reise zum Mond und zurück zahlen wollen.

Eminim Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

27.09.2017 22:25
#3 RE: Raumfahrt antworten

Deep Space Gateway
Die Leiter der Raumfahrtagenturen Russlands und der USA haben sich auf den Bau einer Raumstation unter dem Namen Deep Space Gateway geeinigt, die sich in einer Mond-Umlaufbahn befinden soll. Das teilte „Roskosmos“-Generaldirektor Igor Komarow in einem Internationalen Astronautik-Kongress in Australien mit.
An diesem Projekt könnten sich auch China, Indien und die anderen BRICS-Staaten beteiligen.

In der ersten Phase werden wir den Orbitalteil bauen, wobei künftig auch Orbitaltechnologien auf der Mondoberfläche — und später auch auf dem Mars – eingesetzt werden könnten.“ Die ersten Module könnten nach seinen Worten in den Jahren 2024 bis 2026 in den Weltraum transportiert werden.

Norbert Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

18.10.2017 18:10
#4 RE: Raumfahrt antworten

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat bestätigt, dass es an Bord einer Sojus-Raumkapsel, als diese im April mit drei ISS-Besatzungsmitgliedern von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückflog, eine geringfügige Dekompression gegeben hat. Für die Crew habe keine Gefahr bestanden.

US-Astronaut Tom Stafford hatte am Montag (Ortszeit) in einer Nasa-Beratung als Erster über den Vorfall berichtet. Bei der Öffnung des Fallschirms sei eine Schnalle, die Teil des Fallschirmsystems war, gegen die Kapsel geprallt. Infolge des Aufpralls sei aus der Kapsel, die sich in acht Kilometer Höhe befunden habe, teilweise Luft ausgetreten, was allerdings keine Gefahr für die Crew dargestellt habe, so Stafford nach Angaben der Zeitung „Spacenews.“

Eminim Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

08.01.2018 14:10
#5 RE: Raumfahrt antworten

Die Trägerrakete Falcon 9 ist laut dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Cape Canaveral (Ostküste Floridas) mit einem Satellit der US-Regierung gestartet worden. Der Zweck der Mission wird streng geheim gehalten.
Der Start der SpaceX-Rakete im Rahmen der Geheimmission „Zuma“ hatte am Sonntagabend stattgefunden. Der Satellit soll in einer niedrigen Erdumlaufbahn ausgesetzt werden, also in einer Höhe von etwa 2000 Kilometern.
Wenige Minuten nach dem Start landete die erste Stufe der Rakete dem Konzern zufolge erfolgreich auf dem Weltraumbahnhof, um wieder eingesetzt werden zu können.
Der Zweck des Satelliten ist nicht bekannt. Bekannt ist lediglich, dass er vom US-Raumfahrt- und Rüstungskonzern Northrop Grumman im Auftrag der US-Regierung gebaut wurde.

Regner Offline




Beiträge: 16
Punkte: 23

09.01.2018 13:44
#6 RE: Raumfahrt antworten

Zitat von Eminim im Beitrag #5
Die Trägerrakete Falcon 9 ist laut dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Cape Canaveral (Ostküste Floridas) mit einem Satellit der US-Regierung gestartet worden. Der Zweck der Mission wird streng geheim gehalten.
Der Start der SpaceX-Rakete im Rahmen der Geheimmission „Zuma“ hatte am Sonntagabend stattgefunden. Der Satellit soll in einer niedrigen Erdumlaufbahn ausgesetzt werden, also in einer Höhe von etwa 2000 Kilometern.
Wenige Minuten nach dem Start landete die erste Stufe der Rakete dem Konzern zufolge erfolgreich auf dem Weltraumbahnhof, um wieder eingesetzt werden zu können.
Der Zweck des Satelliten ist nicht bekannt. Bekannt ist lediglich, dass er vom US-Raumfahrt- und Rüstungskonzern Northrop Grumman im Auftrag der US-Regierung gebaut wurde.


Der Geheim-Satellit der US-Regierung mit dem Codenamen „Zuma“, der mit der Trägerrakete Falcon 9 des Unternehmens SpaceX in eine Erdumlaufbahn gebracht werden sollte, hat die Soll-Umlaufbahn nicht erreichen können und ist vermutlich ins Meer gestürzt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei informierte US-Beamte.
Die Trägerrakete Falcon 9 war in der Nacht zum Montag von Cape Canaveral an der Ostküste Floridas gestartet. Acht Minuten später landete die erste Stufe der Rakete dem Konzern zufolge erfolgreich auf dem Weltraumbahnhof, um wieder eingesetzt werden zu können. Allerdings konnte die Rakete offensichtlich nicht die erforderliche Erdumlaufbahn erreichen.
Der Nachrichten-Satellit mit dem Codenamen „Zuma" habe sich nicht von der zweiten Stufe der Rakete getrennt und sei wahrscheinlich zerbrochen oder ins Meer gestürzt, sagten die Beamten, die nicht namentlich genannt werden wollten. Laut einem der Beamten wird davon ausgegangen, dass der Satellit „abgeschrieben" werden könne.

Delta Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

24.03.2018 00:13
#7 RE: Raumfahrt antworten

Das Raumschiff Sojus MS-08 mit drei Besatzungsmitgliedern dockt am Freitag an die Internationale Raumstation an.
Mit Sojus MS-08 fliegt die internationale Besatzung der neuen ständigen Expedition zur ISS: der russische Kosmonaut Oleg Artemjew (Kommandant) sowie die Nasa-Astronauten Andrew Feustel und Richard Arnold (Bordingeneure). Die Besatzung ist am Mittwochabend vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet.

Der russische Kosmonaut Anton Schkaplerow, der Nasa-Astronaut Scott Tingle sowie der Jaxa-Kosmonaut Norishige Kanai werden ihre Kollegen auf der ISS empfangen.

Alfred Offline



Beiträge: 24
Punkte: 48

20.05.2018 16:57
#8 RE: Raumfahrt antworten

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst ist gut 2 Wochen vor dem Start zur ISS in Baikonur eingetroffen. Für Gerst wird dies der zweite ISS Einsatz.
Er muß jetzt mehrere Tage in Quarantäne um keine Krankheitskeime und Infektionen mit auf die Station zu nehmen.
Der Start ist für den 6. Juni vorgesehen.

nanoman Offline




Beiträge: 13
Punkte: 21

04.08.2018 08:46
#9 RE: Raumfahrt antworten

Der Inlandsgeheimdienst FSB durchsucht Büroräume in der zentralen Forschungs- und Entwicklungsstelle des russischen Raumfahrtkonzerns Roskosmos. Konzernmitarbeiter werden des Hochverrats verdächtigt. Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin ist bereits informiert und hat den Ermittlern „maximalmögliche Mitwirkung“ zugesichert, so ein Sprecher.

Noch werden keine Details zum Ermittlungsstand genannt. Inoffiziell ist jedoch bekanntgeworden, dass einige hochrangige Mitarbeiter des staatlichen Raumfahrtkonzerns Roskosmos verdächtigt werden, geheimes Know-how ins Ausland verkauft zu haben.

Wie die Zeitung „Kommersant“ berichtet, haben die Ermittler am Freitagmorgen mit der Durchsuchung begonnen. Durchsucht werden Arbeitsräume einiger Mitarbeiter des Zentralen Forschungsinstituts für Maschinenbau (TsNIIMasch). Dieses Institut ist quasi die Entwicklungsabteilung des russischen Raumfahrtkonzerns Roskosmos. Zudem wird gegen den Direktor des Forschungs- und Auswertungszentrums der Roskosmos-Tochter ORKK, Dmitri Paisson, ermittelt. Der FSB durchsucht auch dessen Büro, das sich in der Moskauer Hauptniederlassung von Roskosmos befindet.

Die Verdächtigen sollen geheime Hyperschalltechnologien aus russischer Entwicklung in den Westen verkauft haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter von TsNIIMasch beschuldigt werden, geheime Informationen an Dritte weitergegeben zu haben. 2005 hatten FSB-Ermittler dem Generaldirektor von TsNIIMasch-Export, Igor Reschetin, vorgeworfen, Dual-Use-Technologien illegal an China übergeben zu haben. Der Manager wurde verurteilt, ist jedoch 2012 vorzeitig und mit verschärfendem Arrest aus der Strafanstalt entlassen worden.

Ein weiterer Mitarbeiter von TsNIIMasch, Wladimir Lapygin, ist 2015 wegen Hochverrats verurteilt worden. Nach aktuellen Information verbüßt er derzeit eine Freiheitsstrafe.

TsNIIMasch
Das Zentrale Forschungsinstituts für Maschinenbau des russischen staatlichen Raumfahrtkonzerns Roskosmos ist auf die Entwicklung aller Arten von Raketen spezialisiert. Das Forschungs- und Entwicklungsinstitut ist 1946 gegründet worden. Eine der zentralen Einrichtungen innerhalb des Instituts ist das Missionskontrollzentrum (ZUP), von dem aus russische Weltraummissionen gesteuert werden.

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