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Malte Offline




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Punkte: 39

10.04.2017 08:17
Kronskamp antworten

Kronskamp war die Wohnzone des Flugplatz Laage. Eigentlich Flugplatz Kronskamp. Die Stadt Laage ist noch ein Ende entfernt.
Parallel zum Flugplatz wurde in der Nähe, angebunden an das Dorf Kronskamp, auch der Bau einer Wohnzone und erforderlicher Sozialeinrichtungen für die Berufssoldaten zügig in Angriff genommen.
Und das Dorf Kronskamp hörte auf zu existieren.

Der erste Wohnblock war für die Umsiedlung der Bewohner des abzureissenden Ortes Levkendorf. An der Stelle des Ortes liegt der Aufsetzpunkt der SLB. Daher wurde der Wohnblock auch "Levkendorfer Block" genannt.

Fünfgeschossige Großblöcke wurden zwischen dem Alt-Dorf Kronskamp und der Bahnlinie Rostock-Berlin aus dem Boden gestampft.
Sie boten nach damaligen Vorstellungen ausreichenden Wohnraum, Schlafraum, Küche, Kinderzimmer und Bad für die militärischen oder zivilen Beschäftigten der Fliegergeschwader und Sicherstellungseinheiten.
Eine Kaufhalle und ein Restaurant sowie Post, Frisör und zwei Kindertagesstätten gesellten sich bald hinzu. Auf dem Kasernengelände wurden neben Soldaten-Unterkünften eine Schwimmhalle, eine Sporthalle, ein Kulturhaus.
Platz für viele Soldatenfamilien.
Im Zeitraum 1981 bis 1987 sind etwa 590 Wohnungen in Kronskamp und 210 weitere Wohnungen in Rostock-Dierkow errichtet worden.
Schon die Wohnsiedlungen waren eine Mammutaufgabe in der DDR.

Ich selbst hatte nur die ersten Schritte miterlebt. Meine Unterkunft war im Ledigenwohnheim in einem Aufgang der ersten Blöcke.
Eventuell berichten andere Kameraden über das richtige Wohnen dort.

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