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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 59 mal aufgerufen
 OHS FM Kamenz
Andy Offline




Beiträge: 180
Punkte: 240

28.05.2017 23:14
Ausbildungskabinette antworten

@Andy schrieb:

Genau ... RSP 7 Kabinett, ein Raum mit PAR 8 und in der technischen Zone der OHS wurden Flugleitung und Außenpunkt nachgebildet ... Und das waren die Erbauer ... 4 fehlen auf dem Bild. Der genaue Bauzeitraum war 10.06. - 17.07.1987

An der Uffz Schule in Bad Düben erfolgte auch eine komplette Nachbildung des TAFS ... wie im Tower, den Außenpunkten etc.

Angefügte Bilder:
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Stammgast Offline



Beiträge: 82
Punkte: 106

28.05.2017 23:20
#2 RE: Ausbildungskabinette antworten

Dank an Andy für Episode und Foto.

Bachelor Offline




Beiträge: 6
Punkte: 6

28.05.2017 23:29
#3 RE: Ausbildungskabinette antworten

Ist es nicht toll, wenn immer noch User gibt mit aktiver Teilnahme an solchen Aktionen ! Sie wissen dann wenigstens wovon die Rede ist und können Wissenswertes beisteuern.

Andy Offline




Beiträge: 180
Punkte: 240

28.05.2017 23:31
#4 RE: Ausbildungskabinette antworten

Andy schrieb:
Ja es war dort eine schöne Zeit - nette Offiziersschülerinnen durften ab und zu beim Bau unterstützen ....

Die "Baueinsätze" nahmen in den 80 ern zu und waren nur durch unsere wirklich vorzügliche Ausstattung möglich. Einige Einsätze zogen sich ja über Monate z. B. Holzdorf, Laage und dort waren dann gleichzeitig 20 - 30 Leute vom NFWL 14 vor Ort.

Um alles auf gutem Niveau durchzuführen wurden dazu im NFWL 14 ein Büro-, Küchencontainer und ein Unterkunftscontainer ausgebaut. Der Einsatz erfolgte vorallem auf den Außenpunkten um Fahrzeit einzusparen. Dazu kam noch ein Lagercontainer mit Schrauben, Kabeln, Halbzeugen etc.

Nicht zu vergessen die Funk / Fernmelde Werkstattwagen auf URAL und die später im NFWL 14 gebauten mobilen Werktstättem AllgB auf URAL und geschlossenem 5 t Hänger. In beidem befand sich eine komplette Ausstattung zur Holz- und Metallbearbeitung ... über Schweißen, Drehen, Sägen, Trennen, Schmieden etc.
Uns tat damals das Herz weh diese Fahrzeuge zur Verwertung zu karren .... und später dafür unmögliche Ausstattungen aus Bw Depopts zu bekommen.

Ganz wichtig war bei diesen Einsätzen der Rückhalt - das wir das was wir brauchen schnell bekommen oder auch das zivile Ingenieuerspersonal aus Cottbus schnell vor Ort kam. Beim Bau des Flugplatzes Laage war Goldbrand ein wichtiges Tauschobjekt. Damit in das große Elektrolager der E-Firma welche auf dem Platz arbeitete und Probleme waren vergessen. Genauso wenn wir Beton brauchten. Um die Goldbrandwährung zu kaufen bekam der Bauleiter halt Geldprämien. Unsere Lichtmaschine am LO ließen wir z. B. in irgendeiner Landwirtschaftswerkstatt tauschen - Danke noch mal !!
Auch für uns versuchte man es angenehmer zu machen ... z. B. ein gelockerter Umgang mit Bier in unserer Unterkunft (für die Beschaffung war der Schirrmeister zuständig), wir wurden alle 14 Tage per Dienstauftrag zurückkommandiert und konnten so kostenfrei mit Militärfahrkarte nach Hause. Mit der Fahr-, Urlaubszeitzeit sah es auch keiner so streng. Quasi wurde in der Woche vorgearbeitet. Ernst war die Politschulung. Diese wurde dann in Laage durchgeführt und der Politstellvertreter nebst Agitator konnte anreisen ...

Einige Dinge wurden auch bei Nacht- und Nebel umgelagert. Z. B. über 60 Zaunspfähle aus Beton um daran die Gegengewichte der Funkfeuer zu befestigen.

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