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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 84 mal aufgerufen
  
 Bundeswehr Allgemein
Mark Offline



Beiträge: 28
Punkte: 56

29.05.2018 22:04
moderne Drohnen antworten

Drohnen sind immer mehr im kommen und viele Nationen stecken in die Entwicklung viel Geld.
China hat jetzt billige kleine Drohnen vorgestellt, die im intelligenten Schwarm gemeinsam handelnd, sowohl Akl als auch bewaffnete Angriffe auch nachts fliegen können. Ein Film zeigt die Möglichkeiten. In einem kleineren Bildschirm im Bild wird die technische Realisierung gezeigt.
Hier sehen wir offensichtlich eine Entwicklungsrichtung, die als Alternative zu den schweren zig Mio teuren großen Kampfdrohnen zu sehen ist- vor allem im taktischen Bereich.
https://de.sputniknews.com/panorama/2017...rohnen-schwarm/

alteami Offline




Beiträge: 39
Punkte: 51

29.05.2018 22:06
#2 RE: moderne Drohnen antworten

Wer das Thesenpapier der BW LaSK gelesen hat wird wissen,
das man mit Unmengen von Drohnenschwärmen die LV Russlands überlisten und überlasten will.

https://www.german-foreign-policy.com/ne...4cb5a41eed4ec87

Pic Offline



Beiträge: 42
Punkte: 58

29.05.2018 22:12
#3 RE: moderne Drohnen antworten

Israelische Drohnen des Typs Heron TP sollen geleast werden

Bundeswehr will für 900 Millionen Euro bewaffnungsfähige Drohnen anschaffen
Die Bundeswehr will einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge für mindestens 900 Millionen Euro bewaffnungsfähige Kampfdrohnen des Typs Heron TP anschaffen. Eine entsprechende Vorlage liege dem Haushaltsausschuss des Bundestags seit dieser Woche vor, berichtete die Zeitung am Dienstag auf ihrer Internetseite. Die Drohnen israelischer Herkunft sollen demnach über eine Laufzeit von neun Jahren geleast werden.
Die Bundeswehr würde damit erstmals über ein Drohnen-Modell verfügen, das mit entsprechender Ausstattung auch als Waffe eingesetzt werden kann. Allerdings wird die Bewaffnung dem Bericht zufolge nicht mit beauftragt. Darüber solle "erst nach ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung" gesondert entschieden werden, heißt es der "Süddeutschen Zeitung" zufolge in den Unterlagen.
Bisher setzt die Bundeswehr in Afghanistan und Mali Aufklärungsdrohnen vom Typ Heron 1 ein, die allerdings nach Auffassung des Verteidigungsministeriums mittlerweile "am unteren Leistungsspektrum" anzusiedeln seien, heißt es in dem Bericht. Neuere Modelle auf dem Markt seien nur noch in bewaffnungsfähiger Ausführung zu haben. Die SPD stand der Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen bislang skeptisch gegenüber.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Rias Offline



Beiträge: 7
Punkte: 11

13.11.2018 21:39
#4 RE: moderne Drohnen antworten

Bewaffnung von Drohnen
Anders als im Koalitionsvertrag geregelt und durch die Verteidigungsministerin zugesichert, bereite die Bundesregierung eine Bewaffnung von Kampfdrohnen vor. Das geht aus den Recherchen des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“ hervor. Linkspolitiker und Friedensaktivisten werfen Ursula von der Leyen „Täuschung und Lüge“ vor.

Im Juni beschloss der Bundestag die Beschaffung von fünf bewaffnungsfähigen „Heron-TP“-Kampfdrohnen aus Israel. Für über 900 Millionen Euro sollen die Drohnen von Israel Aerospace Industries (IAI) geleast werden. Die Bundesregierung hatte sich damals darauf geeinigt, die waffenfähige Drohne zunächst unbewaffnet zu bestellen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen versicherte, dass ohne eine breite gesellschaftliche Debatte und ohne ausführliche völkerrechtliche Würdigung keine Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen stattfinden soll. Das versprach die Ministerin gegenüber einer kritischen Öffentlichkeit und Parlamentariern. So steht es auch im Koalitionsvertrag. Eine technische Fähigkeit zur Bewaffnung der Drohnen werde zunächst nur berücksichtigt, erklärte das Bundesverteidigungsministerium zum Einsatz der Kampf-Drohnen. Über alles Weitere müsse das Parlament entscheiden.

Bewaffnung wird vertraglich vereinbart:
„Die deutsche Drohne muss in der Lage sein, die identifizierten Bodenziele mit (…) mitgeführter SP (Special Payload — eine Bezeichnung für die Munition) zu bekämpfen. Die Drohne muss mindestens einmal am Tag (…) die präzise Bekämpfung von mindestens zwei leichtgepanzerten (ungepanzerte Fahrzeuge) oder weichen Zielen (Menschen) nacheinander in einer Mission durchführen können.“
Neben der Vereinbarung mit Airbus gebe es einen zusätzlichen Vertrag mit dem israelischen Verteidigungsministerium, berichtet „Report Mainz“: 51 Millionen US-Dollar soll Deutschland unter anderem für die Anpassung der Munition nach deutschen Vorgaben bezahlen – anschließend für den Test mit scharfer Munition, unter der Bezeichnung „SP1“. „Über die Beschaffung der Munition kann nach ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung entschieden werden“, bekräftigte das Verteidigungsministerium gegenüber dem Magazin. Trotzdem sollen 51 Millionen US-Dollar für den Kauf und Test von Munition bereits jetzt ausgegeben werden.
Erst letzte Woche hat das Parlament eine Erhöhung des Wehretats beschlossen. „Die 51 Millionen tauchen dort aber nicht auf“, bemerkt der Rüstungskritiker Rainer Braun. Damit werde das Parlament bewusst getäuscht, bemängelt Braun. „Ich bin gespannt, wie die Regierungsfraktion und das Parlament das bewerten werden, dass sie so an der Nase herumgeführt werden.“

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